Protokoll des Informations – und Kooperationstreffen Guatemala 2007

26.–28.10.2007 Jugendgästehaus in Stuttgart

Veranstalter: Guatemalagruppe Nürnberg / Ökumenische Initiative Mittelamerika e.V.

 

Freitag, den 26.10.2007

Migration aus Lateinamerika in die USA, Ulf Baumgärtner / Köln

 

Ulf Baumgärtner berichtet in seinem Grundsatzreferat von steigenden Zahlen von Migranten aus Lateinamerika in die USA. Die illegal Einreisenden leben in einer völligen rechtlosen Situation, in der sie der Willkür von Arbeitgebern ebenso ausgesetzt sind, wie von Vermietern und den eigenen Landsleuten. In Mexiko warten viele Tausende Menschen, die von den Einwanderungsbehörden wieder ausgewiesen wurden auf eine neue Chance. Sie setzen bei ihren Versuchen, in die USA zu gelangen ihre Sicherheit und Gesundheit großen Gefahren aus. Viele werden kriminell.

Obwohl die USA sich immer ausgefeilterer technischer Methoden bedient, um die Zuwanderung schon in Mexiko abzuwehren, versuchen jedes Jahr mehr Menschen, in die USA zu gelangen. In Mexiko und Mittelamerika existieren inzwischen professionell arbeitende Menschenhändlerringe, die den ausreisewilligen Menschen und deren Familien hohe Beträge abverlangen, um die illegale Einreise in die USA zu organisieren.

Die Informationen von Ulf Baumgärtner wurden ergänzt durch den Dokumentationsfilm „Asalto al sueno“ über die Situation von Einwandern in die USA.

 

 

Samstag, den 27.10.2007

Keinen Frieden mit dem Hunger – Menschenrechte und Ressourcenkonflikte – Stand und Perspektiven der ländlichen Bevölkerung in Guatemala

Martin Wolpold - Bosien (FIAN, Heidelberg/Stuttgart)

 

Der Bericht zur „Situación de hambre y pobreza (Hunger und Armut) en Guatemala“ analysierte und kommentierte detailliert, kenntnisreich und unterlegt mit einer Fülle von statistischem Material die Ernährungssituation bei Großteilen der guatemaltekischen Bevölkerung, z.T. im Vergleich mit anderen zentralamerikanischen Staaten.

 

So sind fast die Hälfte aller Kinder bis 5 Jahre chronisch unterernährt, bei den indigenen Kindern sogar mehr als zwei Drittel. Die Zahl der Hungernden in Guatemala hat sich seit 1991 verdoppelt (!) auf mehr als 2 Millionen, die extreme Armut ist  - entgegen anderslautender offizieller Zahlen - gestiegen: Nach Schätzungen starben 2004 in Guatemala 39000 Kinder an Hunger, d.h. mehr als 100 Opfer pro Tag bei einer Bevölkerung vergleichbar mit Baden-Württemberg.

 

Belegt wurde auch mit konkreten Daten, was jedermann offenbar sein könnte: Dass eindeutige Relationen und Interdependenzen bestehen zwischen der Ernährungslage und der Zugehörigkeit zur Stadt- bzw. Land-Bevölkerung, zu ethnischen Gruppen oder Geschlechtern, zur Bildungs- und Beschäftigungssituation oder zu Grundstücksgrößen.

 

Bei den in Guatemala in Landkonflikte verwickelten Familien handelt es sich (2007 sind bis jetzt 1448 anhängig) zu 75% - wohl nicht zufällig - um solche der Kategorie „extrem arm“. Zusätzlich verschärfen häufig juristische Gegebenheiten wie z.B. das mangelhafte Grundbuchsystem oder die „Co-propiedad“ von Frauen bei Grundstücken, die  - obgleich anders gemeint, eher diskriminierend wirkt -  die Situation der Betroffenen.

 

Dass kein politischer Wille dieser Situation entgegen arbeiten möchte, veranschaulichen die Größen der Sozialbudgets der zentralamerikanischer Staaten: Guatemala leistet sich den geringsten Pro-Kopf-Betrag, obgleich der Prozentsatz  an Hungernden( 25%) ein Vielfaches den der Nachbarstaaten übertrifft. „Kollektive Ignoranz“ nannte das der Referent.

 

Im zweiten Teil des Vormittages stellte Martin Wolpold-Bosien konkrete Fälle, Initiativen, Formen der Projektarbeit, Dialogprozesse, Lobbyarbeit u.a. vor, warnte aber auch vor „Projektitis“ und der Gefahr, durch wohlmeinende NGO-Aktivitäten die soziale Struktur vor Ort zu zerstören statt zu stärken.

 

 

Arbeit und Situation der Menschenrechtsverteidiger/innen in Guatemala.

Neue Menschenrechtsgrundlinien der EU

Anna Biallas, PBI (Guatemala AG) / Lüneburg

Anna Biallas stellt die aktuelle Situation von Menschenrechtsorganisationen in Guatemala dar. Die juristische Gesetzeslage und die konkrete Rechtslage klaffen weit auseinander. Menschenrechtsorganisationen, die eine Anwendung der Gesetze gegen die Militärs und Großgrundbesitzer fordern sind Morddrohungen und Verfolgungen ausgesetzt. Die Katholische Kirche und die Menschenrechtsorganisationen  werden aber immer mutiger – in diesem Zusammenhang spielt die Arbeit der Europäischen Parlaments eine große Rolle: durch die Einwirkung auf die guatemaltekische Regierung und durch Delegationen aus Europa wird ebenso Druck ausgeübt wie durch die Beobachtung der Situation im Land und durch internationale Konferenzen, an denen auch Menschenrechtsorganisationen aus Guatemala und Europa teilnehmen.

 

Wahlrückblick: Welchen Einfluss hatte die Kandidatur von Rigoberta Menchú?

Führte sie zu einer Polarisierung der Gesellschaft?  Wahlausblick auf die zweite Runde

Christiane Treeck, Fijate Redakteurin

 

Der Vortrag von Christiane Treeck orientierte sich an zwei Leitfragen: Was war am ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl 2007 generell erwähnenswert und was bedeutet die Kandidatur von Rigoberta Menchú für das Land und seine Entwicklung.

Bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl handelte es sich erst um die Zehnte in 150 Jahren guatemaltekischer Unabhängigkeit, sechs von diesen zehn fanden seit dem letzten Militärputsch vor 22 Jahren statt. Neben dem Präsidenten standen gleichzeitig auch die guatemaltekischen Abgeordneten für das zentralamerikanische Parlament und insgesamt 332 BürgermeisterInnen zur Wahl.  Trotzdem ist diese jüngste Entwicklung kein Zeichen einer gelungenen Demokratisierung des Landes und einer funktionierenden Staatsstruktur, es fehlen nach wie vor Gelder für fast alle öffentlichen Ausgaben und der Machtapparat ist korrumpierbar wie eh und je.

Im ersten Wahlgang herrschte eine Beteiligung von etwa 60%, was in etwa der in den Vorjahren ähnelt.

Dafür war der Ablauf der Wahl dieses Mal deutlich dezentralisierter, die Urnen sollten näher an die Bevölkerung gebracht werden. Dies hatte jedoch in manchen Fällen zur Folge, dass die Informationen über die Standorte der Wahllokale nur ungenügend vermittelt wurden. Voraussetzungen für die Wahlberechtigung waren ein Mindestalter von 18 Jahren, eine Eintragung ins Wählerregister und das Erbringen einer Art „Existenznachweises“, etwa eines Ausweise oder einer offiziell adressierten Rechnung. Das Vorfeld der Abstimmung  war geprägt durch einen Ausbruch an Gewalt gegen politische Aktivisten, über 50 Personen wurden im Kontext der Wahlen ermordet. Dabei handelt es sich nicht nur um lokale und regionale Kandidaten, auch Mitarbeiter der großen Parteien fielen Attentaten zum Opfer.

Weltweite Beachtung in den Medien fand die Ermordung von drei El Salvadorianischen Abgeordneten des zentralamerikanischen Parlamentes, deren mutmaßliche Mörder, teils hochrangige Polizisten, ein paar Tage später in ihrer Untersuchungshaft ebenfalls ermordet wurden.

Neben der immensen Gewalt war die Vorwahlzeit durch etliche Skandale und mehr oder weniger berechtigte Verleumdungskampagnen geprägt. Keine der antretenden 16 Parteien glänzte durch ein durchdachtes, umsetzbares und finanzierbares Wahlprogramm.

Der gesamte Wahlkampf war, wie schon die Jahre davor, sehr personalisiert. Die Programme und Inhalte der einzelnen Parteien waren für die WählerInnen recht irrelevant, der Wahlkampf war auf die jeweiligen Kandidaten abgestimmt. Diese fehlende Bedeutung ist typisch für Guatemala, seit dem Ende des Bürgerkrieges konnte sich noch keine richtige Volkspartei etablieren. Auch fingen die einzelnen Parteien ihre Wahlkampagnen diesmal schon extrem früh an und setzten sich über die staatlich vorgegebenen maximalen Kostengrenzen des Wahlkampfes hinweg. Nicht nur die Parteien förderten so ihre Spitzenkandidaten, auch die Oligarchie und die Drogenbarone unterstützten „ihre“ Kandidaten massiv.

Zu den Ergebnissen: Die Linke ist in Guatemala stark unterrepräsentiert, sie kam auf lediglich 6% der abgegebenen Stimmen. Der ehemalige Diktator Rios Montt hatte den ersten Listenplatz der FRG inne, was seine Wiederwahl in das Parlament garantierte. Er hofft dadurch politische Immunität zu erlangen und so einer Strafverfolgung im Zuge der Aufarbeitung des Bürgerkrieges zu entgehen. Die FRG wurde bei den Bürgermeisterwahlen deutlich geschlagen, die Mehrheit der Ämter sicherte sich die UNE. Von 332 offenen Bürgermeister/innen-Stellen wurden 129 von Indigenas besetzt. In die Endrunde der Wahl gehen die beiden Kandidaten Otto Perez Molina, der mit einem Programm der starken Hand auf Stimmenfang ging, und Colon, eher ein mitte-links Kandidat.

Rigoberta Menchús Kandidatur war recht überraschend, da sie sich, nach anfänglicher Ablehnung, doch in relativ kurzer Zeit dafür entschied, als Präsidentschaftskandidatin anzutreten. Sie wird jedoch von den indigenen Gruppen eher kritisch betrachtet, da sie als machtversessen und autoritär gilt. Auch ihr geringer Stimmenanteil ist ein Zeichen dafür, dass sie weder bei den Indigenas noch bei den Frauen über viel Rückhalt verfügt.

 

Protokoll vom Sonntag,  28.10.2007

 

Stand der deutschsprachigen Guatemala-Solidarität? Was nehmen wir uns vor?

Onlinekommunikation / Zukünftige Vernetzung / Wiki / Projekte

Fabian Hanneforth, Witten, und Ottmar Zimmer, Guatemalagruppe Nürnberg

 

a) Auf dem letzten Jahrestreffen hatten wir uns verschiedene Themen vorgenommen, die wir alle gemeinsam und teilweise in Arbeitsgruppen bearbeiten wollten.

·         Aktionsgruppe Besuch Berger: Auf dem Jahrestreffen im März 2006 hatte sich eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, die für den im Herbst 2006 geplanten Besuch von Berger in Deutschland einen kritischen Empfang vorbereiten wollte. Es gab regen Mailverkehr mit einen guten Austausch von Informationen. Dann wurde der Besuch Bergers abgesagt (oder doch verschoben), wodurch unsere Bemühungen im Sande verliefen.

·         Wikipedia: Wir wollten uns um die diversen Artikel in der deutschen Wikipedia kümmern, die sich mit Guatemala beschäftigen. Da hat sich noch keiner so richtig herangetraut.

·         Mailingliste http://de.groups.yahoo.com/group/guatesoli : Es haben sich nach der Gründung im Anschluss an das Treffen bis heute ca. 50 Interessierte aus der Solidaritätsszene angemeldet. Die Menge des Mailverkehrs ist nicht störend: pro Monat 1-2 Mails mit diversen Ankündigungen, Anfragen, Aktionen. Es gibt keinen Spam, da nur angemeldete und von den Administratoren (Fabian / Ottmar) bestätigte TeilnehmerInnen Mails an die Liste schreiben dürfen.

·         Webseite http://www.guatemala.de : Auf der eigentlichen Seite hat sich nicht so viel getan. Die Linkliste wurde etwas erweitert, die Ankündigung von Veranstaltungen hat sich teilweise ziemlich gezogen, ansonsten wartet hier einige Arbeit.

·         Fijáte-Archiv http://www.guatemala.de/Fijate : Das Fijáte-Archiv wurde komplett überarbeitet und am 26.10. endlich auf das Netz gestellt. Es gibt erweiterte Indexlisten, Seiten für die einzelnen Artikel, eine Verlinkung von Stichwort zu Stichwort, einen mit Passwort geschützten Bereich für AbonenntInnen mit den aktuellen Fijáte-Nummern, die auch schon indiziert sind. Das Archiv soll in Zukunft alle 4-6 Wochen aktualisiert werden.

 

b) Was nehmen wir uns nun Neues vor?

 

·         Wikipedia: Wir werden uns nun um die diversen Artikel in der deutschen Wikipedia kümmern, die sich mit Guatemala beschäftigen. Alle sind aufgefordert mit zu editieren. Fabian gibt gerne Anleitung, wenn Probleme mit den Wikipedia-Mechanismen bestehen. Da sich sehr viele Menschen mittlerweile über die Wikipedia informieren, sollten wir hier unsere Sicht der Dinge einbringen – vor allem da teilweise sehr unvollständige Informationen dort stehen. Wir sollten eine Geschichtsübersicht verfassen, die jeder Verein auch auf seiner Seite verwenden kann – evtl. adaptiert.

·         Mailingliste http://de.groups.yahoo.com/group/guatesoli : Fabian hat sich die Mailadressen der TeilnehmerInnen geben lassen, die auf die Liste wollen. Er wird ihnen Einladungen schicken, die sie dann mit dem Link in der Einladungsmail bestätigen müssen. Bitte Werbung für die Liste machen – es ist die einfachste Möglichkeit, uns zu vernetzen.

·         Webseite http://www.guatemala.de :

o        Es soll eine Seite angelegt werden, in der die Dokumente übersichtlich zum Download bereit stehen. Teilweise sollen hier Dokumente aufgenommen werden, die schon länger auf dem Server liegen, aber auch neuere Dokumente, die auf diesem Seminar gezeigt wurden.

o        Auch in Zukunft sollen Seminare über die Seite angekündigt werden.

o        Kleinere Gruppen, die noch keine eigene Webseite haben, können auf www.guatemala.de eine kleine Seite einrichten. Ottmar unterstützt dabei.

o        Es sollen mehr Aktionen und Aktionsmöglichkeiten angekündigt werden.

o        Eine (am besten kommentierte) Bücherliste und eine Filmliste wären nötig – Inhalte bitte an Ottmar schicken, damit er sie einbauen kann.

o        Mehr kulturelle Informationen – die Seite soll auch mit angenehmen Dingen locken. Gerade Touristen könnten so angelockt und vielleicht auch beeinflusst werden.

·         Besuchsreisen koordinieren: Über die Mailingliste könnten geplante und dann später auch aktuelle Besuchsreisen aus Guatemala angekündigt werden. Geplante Besuchsreisen könnten mehr Unterstützer/Finanzierer finden und so Reisen überhaupt erst ermöglichen. Außerdem würden größere Rundreisen auch den Aufwand unserer Freunde und Freundinnen in Guatemala verringern. Aktuelle Besuchsreisen könnten evtl. noch erweitert werden – oder es könnte mehr Publikum angesprochen werden.

 

 

 

Evaluation des Jahrestreffens 2007:

·         Vielen Dank gab es für die Organisation und an die Referent/innen J .

·         Angesichts der teilweise langen Anreise und der nur wenigen Zeit, die für das eigentliche Treffen übrig bleibt, wurden kürzere Pausen gewünscht.

·         Für das Kennenlernen untereinander ist das Treffen wichtig – eine anonyme Vernetzung ist nicht effektiv.

·         Es waren zu viele und zu lange Vorträge. Besser wäre es wenige wichtige Themen ausführlich zu behandeln. Am besten mit einem Impulsreferat und dann gute Diskussionen. Vielleicht mit Arbeitsgruppen, teilweise auch parallel.

·         Der Vorschlag, den deutschen Honorarkonsul für Guatemala aus München oder Menschen aus dem BMZ oder dem Auswärtigen Amt einzuladen, wurde sehr unterschiedlich aufgenommen. Nach einer guten Diskussion wurde der Vorschlag aber verworfen, da es zu viel Zeit auf dem Treffen kostet und der Nutzen eher umstritten ist.

·         Vielleicht können wir zu einem aktuellen Thema eine Resolution verabschieden und an geeignete Mandatsträger schicken – kostet aber auch Zeit! à vielleicht in einer Arbeitsgruppe.

·         Es wäre schön gewesen, jemand aus Guatemala hier zu haben, um direkte Meinungen von dort zu erfahren.

 

 

Planung des Jahrestreffens 2008:

·         Verantwortlichkeiten: Veranstaltungsort und Finanzen: Ralf, Anmeldungen: Fabian Haneforth, Programmgestaltung (eigentlich alle) und Mailing - Kommunikation: Ottmar Zimmer

·         Veranstaltungsort: Im Prinzip war das Jugendgästehaus nicht schlecht (abgesehen von der Panne mit der Reiseverpflegung). Aber das Hin und Her mit dem Tagungsraum kostet Zeit. Auch das Umräumen für die Essenspausen ist lästig. Falls wir es finanziell hinbekommen, wäre evtl. wieder die Diakonissenanstalt Stuttgart eine Alternative.

·         Zeitpunkt: Ende Oktober oder eher Anfang November. Anfang Oktober wird in Guatemala das Sozialforum stattfinden. Evtl. wird danach von diversen Gruppen eine Rundreise eines guatemaltekischen Vertreters organisiert, den wir dann auch auf dem Jahrestreffen einladen könnten. Wir sollten mit den diversen Herbstferien aufpassen, um unseren TeilnehmerInnenkreis nicht zu sehr zu verkleinern.

·         Mehr Werbung ist nötig: Die ila und die Lateinamerikanachrichten waren gar nicht informiert.

·         Aus der Evaluation des diesjährigen Treffens werden wir die Struktur des Jahrestreffens 2008 anpassen:

·         Mögliche Themen:

o        Guatemala muss nächstes Jahr einen Menschenrechtsbericht bei der UN abgeben. Eventuell können wir uns etwas darauf einschießen – aber wann ist das? Irgendwer wollte das dann noch herumschicken...

o        Wie läuft die Bildungsarbeit vor Ort (hier bei uns)? Was machen die Gruppen, wie kommen sie an die Menschen heran?

o        Welche Positionen vertreten unsere Mandatsträger/Institutionen (AA, BMZ)? Wie gehen wir mit den offiziellen Institutionen um? Hier und in Guatemala.

o        Wie läuft die neue Regierung – sie ist dann ca. 10 Monate im Amt.

o        Ganz bewusst ein bis zwei Arbeitsgruppen mit „offenen Themen“ im Programm ansetzen. Die Themen ergeben sich dann kurzfristig von selbst...

 

 

Noch ein paar Tipps für die Betreuer von Homepages bzw. die Versender von Protokollen:

·         Programm zum Prüfen aller Links: Xenu prüft die Links einer Webseite. Sowohl die internen, als auch falls gewünscht die externen. Es ist möglich, die Webseite erst einmal auf der Festplatte, also vor dem Upload auf den Webserver, zu prüfen. Ab und zu sollte aber auch die Webseite selber geprüft werden (Groß-/Kleinschreibung unter Windows/Linux, nur lokal vorhandene Files, die auf dem Webserver fehlen, verwaiste HTML-Seiten). Das Programm gibt es kostenlos unter http://home.snafu.de/tilman/xenulink.html .

·         Programm zum Versenden von Mails an eine ganze Gruppe: Mit dem für kleine Vereine und Gruppen kostenlosen Mach5 Mailer (http://www.mach5.com/products/mailer/) können Mails an eine ganze Liste von Personen geschickt werden, wobei an jede Person eine einzelne Mail geschickt wird, so dass die E-Mails im Prinzip geheim bleiben. Es ist kein Ersatz für ein normales Mailprogramm wie Thunderbird oder Outlook!

 

 

Für das Protokoll:

Ottmar Zimmer und Ralf Häußler