Schutz– und Solidaritätspartnerschaften mit der ILUGUA und dem Ökumenischen Christenrat Guatemalas

Um den Schutz für verfolgte Organisationen in Lateinamerika zu verbessern und um die Solidaritätsarbeit effektiver zu gestalten, bildete sich seit 2001 in Deutschland ein Netzwerk für die Lobby – und Schutzarbeit in Guatemala, in dem die Hilfswerke und kirchlichen Strukturen (Kirchenleitungen und Gemeinden) mit Menschenrechtsorganisationen und der Politik (Auswärtiges Amt, Botschaften, Bundestag)  verlässlich und kontinuierlich zusammenarbeiten.

Diese von der Ökumenischen Initiative Mittelamerika mitkonzipierte Solidaritäts – und Schutzpartnerschaft  spielt eine wesentliche Rolle für den Schutz der Regenwald – und Menschenrechtsschützer/innen und deren Arbeit.

2001 verständigen sich Brot für die Welt, die Evangelische Landeskirche und die Ökumenische Initiative Mittelarbeit auf eine koordinierte Unterstützung der Arbeit der ILUGUA im Bereich "Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssouveränität".

2004 kann mit der finanziellen Hilfe der Landeskirche Württemberg das Gelände der Casa Campesina gekauft werden. Auf diesem Gelände entsteht ein Modellgarten für nachhaltige Landwirtschaft.

Seit 2008 hat die Kirchengemeinde Mühlhausen eine Partnerschaft mit der ILUGUA und unterstützt die ILUGUA.

Die Evangelische Regionalbischöfin und Prälatin in Ulm, Gabriele Wulz engagiert sich seit 2009 für die Menschen in Guatemala. Unter dem Label "Prälaturcafé" setzt sie sich für den Kauf von fair gehandelten Kaffee aus den Bergen der Granadillas ein.

Der Kirchenbezirk Ulm sowie der ACK / Arbeitsgegemeinschaft der Christlichen Kirchen in Ulm / Neu-Ulm beteiligen sich an dieser Schutzpartnerschaft mit dem Ökumenischen Christenrat Guatemalas seit dem Jahr 2010.

In den Jahren seit 2001 finden viele Delegationsreisen und ein reger Jugendaustausch zwischen Guatemala und Württemberg statt. 2012 - 2014 beteitligt sich daran auch der DIMOE / Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung in Ulm in Person der Prälaturpfarrerin Yasna Crüsemann.

2013 beteiligte sich die OIMA an der Lobbyarbeit gegen das Assoziierungsabkommen zwischen Mittelamerika und der Europäischen Union.

Die Jugendpfarrerin Nidia Galdamez und die Jugendleiterin Cristina Gudiel werden nach Deutschland eingeladen, um Deutsch zu lernen und sich auf Führungsaufgaben in ihrer Kirche vorzubereiten.

Pfarrer Cabrera und Pfarrerin Persida Gudiel sind im Juni 2015 in Deutschland, um über die aktuelle Situation in ihrem Land und über Arbeit der Kirche im Bereich Menschenrechte, Umwelt- und Regenwaldschutz, Konflikte um Megaprojekte und Ernährungssouveränität zu berichten.

 

 

Sonntag, den 19.8.2012: Ordination von Nidia Galdamez und Persida Gudiel durch Bischo Gomez

Am Sonntag, den 19.8. 2012 wurden Nidia Galdamez und Persida Gudiel in der Casa Campesina in der Trementina durch Bischof Gomez ordiniert. In der ILUGUA arbeiten nun 2 Pfarrerinnen und 2 Pfarrer.
Siehe dazu die Invitacion Acto de Consagración….