Costa Rica

Geographische Lage

Infos

Costa Rica ist ein wunderschönes Land. Seine Landschaften und die Artenvielfalt sind atemberaubend. In diesem kleinen Land befinden sich weit mehr unterschiedliche Landtier- und Pflanzenarten als in ganz Europa.

Diese unglaubliche Natur kann vor allem durch den Ökotourismus geschützt werden. Dieser ist in den letzten Jahren gestiegen, sodass inzwischen mehr durch den Tourismus als durch den Export von Bananen eingenommen wird.

Trotz des kurzen Bürgerkrieges 1948 ist Costa Rica im Vergleich zu den übrigen zentralamerikanischen Ländern relativ friedlich und ruhig.

Costa Rica ist nur so gross wie Niedersachsen, vereint auf 51.000 km2 Landesfläche jedoch 4% der weltweiten Artenvielfalt. Die sehr vielfältige, gebirgige Landschaft sorgt für unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen, und über 25% der Landesfläche stehen unter Naturschutz.

Costa Rica ist auch ein widersprüchliches Land: die ebeneren Flächen eingen sich für maschinelle Bearbeitung und Plantagenwirtschaft. Seit 120 Jahren wurden die Urwälder gerodet und mussten grossflächigen Monokulturen von Bananen- und Ananasplantagen Platz machen. Nicht zuletzt aufgrund des Drucks aus den Konsumentenländern achten die Plantagen heute mehr auf die Umwelt.

Umweltschäden durch Abholzung und Übernutzung machen besonders anfällig für den Klimawandel: Die Viehweiden Guanacaste trocknen aus, an Berghängen kommt es zu Erdrutschen, und die Landwirtschaft leidet unter der Unberechenbarkeit des Wetters.  

Zahlreiche lokale Initiativen bemühen sich um nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz. Dabei spielt der Ökotourismus eine bedeutende Rolle, der den Schutz der Natur und die Schaffung von Einkommen vereinbaren lässt.  

 

Text von Klaus Beisswenger