Haftbefehle gegen 11 Regenwaldschützer aus der Trementina / Zacapa

Die Lutherische Kirche Guatemalas bittet um die Unterstützung und den Schutz für folgende 11 Personen aus dem Bergdorf La Trementina / Zacapa:
 
Martin Cabrera
Antonio Corado
Bayron Galdamez Franco
Alfredo Mejía
Melvin Antón Ramos
Carlos Zabaleta
Carlos Arnoldo Antón y Antón
Francisco Lopez
Marlon Calderón Álvarez
Elvin Calderón Álvarez
Juan Carlos Chacon
 
Verteter der Lutherischen Kirche haben versucht, von den Behörden zu erfahren, was diesen Personen vorgeworfen wird und warum die Haftbefehle gegen sie ausgestellt wurden. Sie erhielten keine Antwort.
Auf weitere Anfragen bei den lokalen Strafbehörden, vertreten durch Gustavo Pérez wurde angedeutet, dass sie wegen der Delikte: Raub, Freiheitsberaubung und Drohungen angeklagt sind.
Die Festnahmen stehen wohl im Zusammenhang der friedlichen Demonstration am 1.7.2010 gegen die massiven Abholzungen in den "Las Granadillas".
 
Bei einer tatsächlichen Festnahme muss im schlimmsten Fall mit aussergerichtlichen Hinrichtungen im lokalen Gefängnis gerechnet werden. Deswegen sind schnelle Aktionen zum Schutz der unschuldigen Personen, unter denen sich auch ein Familienangehöriger der Präsidentin der ILUGUA, Nidia Galdamez befindet, nötig.
 

Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.
Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.

Bilder von der Demonstration in Zacapa am 1.7.2010 - viele Schulen und Jugendorganisationen, Vertreter aus verschiedenen, auch pfingstlerischen Gemeinden beteiligten sich.



Friedliche Demonstration am 1.Juli 2010 in Zacapa / Guatemala


Am 1. Juli 2010 fand eine große Demonstration in Zacapa statt.
Kirchen, soziale Organistationen und VertreterInnen der Bergdörfer im Gebirgsmassiv Granadiallas der Departsments Zacapa undChiquimula im Osten Guatemalas hatten dazu aufgerufen.
Zacapa gilt als die trockenste Region Mittelamerikas. Die Trinkwasserversorgung der über 400 000 Einwohner ist von den Quellen in den Bergen abhängig.
Durch massive Abholzungen druch die Fincabesitzer und lokale Gr0ßgrundbesitzer versiegen immer mehr Quellen.
 
2004 wurde auf Initiative der Lutherischen Kirche Guatemalas / ILUGUA die "Vereinigung zum Schutz der Granadillas" gegründet.
2009 wurde durch internationalen und nationalen Druck am 14. November ein umfassendes Abkommen durch den guatemaltekischen Präsidenten Alvaro Colon verkündet, das festlegt, dass die Region besonders schutzwürdig ist.
 
Bis zum 30. März sollten die lokalen Behörden eine Umsetzung dieses Dekrets durch einen lokalen Dialogtisch erreichehn, um die noch vorhandenen Bergwälder, die schon zu 80% abgeholzt sind, zu schützen.
Die lokalen Behörden und die dortige Forstbehörde INAP arbeiten eng mit den Fincabesitzern, den Großgrundbesitzer und Mafiabossen der Region zusammen.
Sie widersetzen sich bislang mit Erfolg einem verbindlichem Verbot der Abholzung.
Um öffentlichen Druck auszuüben, damit die Verhandlungen wieder aufgenommen werden haben sich mehrere hunderte Personen an der Demonstation am 1.7. beteiligt.


Drohungen gegen die Luth. Kirche/ILUGUA und deren Pfarrer Cabrera seit 2008


Dass Mitglieder der Lutherischen Kirche Guatemalas/ILUGUA, deren Leitender Pfarrer José Pilar Cabrera sowie Campesinos die sich in der "Vereinigung zum Schutz der Granadillas" seit 2004 engagieren wegen ihres Einsatzes für Mensch und Natur bedroht werden, ist leider nichts Neues.
 
In eine Pressekonferenz Ende Juni 2008, zu der die Lutherische Kirche, die Ökologieorganisation Madre Selva und die Vereinigung zum Schutz des Bergmassivs "Las Granadillas" eingeladen hatten, berichteten sie über die anhaltenden Abholzungen in den Bergen rund um Zacapa und beschrieben die Auswirkungen dieses Handels aufdie Natur und die Wasserversorgung der Distrikthauptstadt.
 
In den Jahren 2008 - 2010 haben die Drohungen gegen ILUGUA und die Vereinigung zum Schutz der Granadillas immer mehr zugenommen.
 
In einer Nachricht vom 6. August 2008 schreibt Pfarrer Cabrera, dass der Ökumenische Rat Guatemalas unter Beteiligung der Katholischen, Anglikanischen und der Lutherischen Kirche zu einer Pressekonferenz zum Thema der Umweltzerstörungen und der Drohungen gegen die beteiligten Organisatioen und gegen Pfarrer Cabrera einlädt.
Die ILUGUA hat am 4. August 2008 eine offizielle Anzeige beim Menschenrechts-Beauftragten der Guatemaltekischen Regierung Dr. Sergio Morales vorgelegt.
Pfarrer Cabrera schreibt, dass durch die Vorgänge in Zacapa und das große Presseecho das öffentliche Interesse für die Umweltzerstörung und die Machenschaften der Großgrundbesitzer in den Bergen der Granadillas geweckt wurde.
Ralf Häußler, Stand 10.8.2008


Beste Qualität aus den Bergen der Granadillas


Projekt Kaffeedirektimport

Im Frühjahr 2007 waren zum ersten mal 5 Sack Kaffee aus der Partnergemeinde unterwegs nach Schramberg im Schwarzwald. Dieser hochwertige Hochlandkaffee wächst in den Bergen der “Granadillas” unter Schattenbäumen und wird biologisch angebaut. Er stammt von Kleinbauern, denen das Projekt der lutherischen Kirche Guatemalas (ILUGUA) die Umstellung auf nachhaltigen Landbau ermöglicht hat.

Der faire Preis, den wir nach Guatemala überweisen, ermöglicht den
Kleinbauernfamilien das Überleben und ihren Kindern den Gang zur Schule.

Sie kämpfen nun für den Erhalt des Bergwaldes, der den Wasserreichtum und das gleichbleibende Klima und damit auch die hohe Qualität des Kaffees garantiert.

Der handverlesene Kaffee hat natürlich eine besondere Röstung verdient.
Daher wird er von der “Spezialitätenkompagnie” in Mössingen handwerklich geröstet.

Inzwischen (Juli 2008) ist die zweite Lieferung ( etwas über 1,1 Tonnen
Rohkaffee ) im Hamburger Hafen und wird in den nächsten Tagen nach Mössingen gebracht und geröstet.

Angestrebt wird die Gründung einer Kleinbauern-Genossenschaft, damit die Kleinbauern ihren Kaffee im fairen Handel unterbringen können. Außerdem soll die Genossenschaft beim Bau einer eigenen kleinen Verarbeitungsanlage und bei der Biozertifizierung ihres bereits biologisch angebauten Kaffees unterstützt werden.  

Kontakt: Weltladen Schramberg: www.weltladen-schramberg.de
 


Pfarrer Cabrera in der Kaffeerösterein in Mössingen/Dezember 2007 -
Pfarrer Cabrera in der Kaffeerösterein in Mössingen/Dezember 2007 -
Pfarrer Cabrera in der Kaffeerösterein in Mössingen/Dezember 2007 -
Schälmaschine in Guatemala


Trocknung in Guatemala
Trocknung in Guatemala
Trocknung in Guatemala
Verpackung in Mössingen