Fairer Handel - Mystik - Abenteuer


Dem Volk der Maya gehören heute etwa sechs Millionen Menschen an. Die meisten sind Kleinbauern und leben in armen Verhältnissen.
Im Zentrum der Multivisionsshow stehen der Faire Handel und Nachhaltiger Tourismus, die dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Indigenas zu verbessern.
Trotz Armut strahlen die Menschen im Maya-Reich eine unglaubliche Lebensfreude aus. Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner haben diese in ihren Fotos festgehalten und lassen die Zuschauer an Jahrtausende alten Zeremonien, Karnevalsfeiern und farbenfrohen Marktbesuchen teilhaben.
Auf Großleinwand zeigen die beiden Fotojournalisten atemberaubende Vulkanlandschaften, Traumstrände und mystische Maya-Ruinen im Regenwald. Die Bilder werden live kommentiert. Musik und Originaltonaufnahmen untermalen die Fotos.
Wer Interesse an einer Veranstaltung mit Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner hat oder weitere Informationen wünscht, wendet sich bitte direkt an die Referenten:
lobOlmo@lobOlmo.de


Weiterentwicklungen der "Theologie des Lebens"


Aus der relativ homogenen "Theologie der Befreiung", die sich in den 60iger Jahren durch eine befreiende kirchliche Praxis an der Basis in sogenannten Basisgemeinden (CEBES) entwickelte, ist in den letzten Jahrzehnten eine Vielfalt von kirchlichen Praxisfeldern und "Theologien des Lebens" entstanden.
 
Dabei sind ethnische und kulturelle Themen in den Vordergrund getretet, welche die Religionen der indigenen Völker aufwerteten, ebenso wie antikoloniale Theologien der schwarzen Bevölkerung. Siehe dazu das Protokoll der Tagung "Spiritualität im Kampf um Gerechtigkeit in Lateinamerika" vom 12.- 14. 11. 2010 in der Evangelischen Akademie Bad Boll.
 
Ökumenische, zivilgesellschaftliche Ansätze gewinnen in den letzten Jahren an Bedeutung, um als Kirchen und Gemeinden den sozialpolitischen und ökologischen Problemen der Gesellschaften Lateinamerikas zu begegnen. Die guatemaltekischen Kirchen haben dazu den " Ökumenischen Christenrat Guatemalas / CECG" gegründet. 
 
Der Schutz der Natur gegen die Ausbeutung durch transnationale Konzerne hat sich in neueren Ansätzen einer Schöpfungstheologie niedergeschlagen, wie sie z.B. von Leonardo Boff in seinem Buch  "Die Erde ist uns anvertraut" vertreten werden.