
Die Gruppe zeigte ihre Solidarität bei der Sperrung der Straße für die holzexportierenden Großgrundbesitzer
Begegnungsreise 2008/2009
Neun Leute waren unter der Leitung von Pfarrer Dr. Michael Hauser nach dem Weihnachtsfest 2008 drei Wochen lang unterwegs in Guatemala.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Antigua, der Silvesterfeier am Lago Atitlan und der Teilnahme am Gottesdienst der deutschen Gemeinde ind er Hauptstadt verbrachte die Gruppe eine gute Woche in der Partnergemeinde.
Sie geriet mitten in den Konflikt mit den Großgrundbesitzern hinein, der sich seit einem halben Jahr immer mehr verschärft hatte. Als Reaktion der Sperrung der öffentlichen Straße durch den Besitzer der Finca Tachorro (Zugang zu den Wasserquellen der ganzen Gemeinden) sperrten die Gemeinden die einzige Zugangsstraße unten in der Trementina, um einen weiteren Holzexport zu verhindern (siehe auch: Konflikte um die Grandillas).
Dennoch war einen Fahrt in die Berge zu den Kaffeebauern möglich und so konnte die Gruppe sogar bei der Kaffeeernte mithelfen.
Von der Partnergemeinde aus reiste die Gruppe weiter über ... nach El Salvador und besuchte dort die Projekte von zu EcoViva, früher FSSCA;
www.fssca.net (Radio, Kunst, Nachhaltige Landwirtschaft, Schildkröten, ...). Besonders eindrücklich war der Tag auf den Spuren des vom Militär ermordeten Erzbischofs O.A. Romero in der Hauptstadt San Salvador.
Der Hin- und Rückflug über New York erlaubte uns "dank" längerer Wartezeiten auf den Anschlußflug zweimal eine eindrucksvolle Besichtigung dieser Stadt.